Die Ursache von Gewalt

Der Amoklauf von Emsdetten zieht weite Kreise in der Medienlandschaft. Die Frage nach den Ursachen beschäftigt nicht nur die direkt beteiligten sondern auch Psychologen und Politiker.

Ich habe meine eigene kleine Studie abgeschlossen und ich komme zu folgendem Ergebnis. Der Schnellschuss einiger Politiker ist zu kurz gegriffen: Wir stehen vor einem weit größeren Problem!

Es gibt auffällige Parallelen zwischen den Amokläufen in Emsdetten und Erfurt. Sie sind so offensichtlich, dass man sie vorher sehen könnte. Es sind nicht etwa das versagendes Schulsystem oder gewalt in Medien.

Der Zusammenhang ist offensichtlich1: Ein Großteil der männlichen Jugendlichen nutzt einen Computer. Hiervon der überwiegende Teil nutzt den Computer wiederrum auch zum Spielen. Ich schätze 67% aller männlichen Jugendlichen kommen in Kontakt mit Computerspielen mit Inhalten, die als „Gewalt“ eingestuft werden könnten.

Trotz dieser überragenden Mehrheit wurden nur zwei von ihnen auffällig. Man kann hier von einer extrem schwachen bis nicht vorhandenen Korrelation sprechen. Von Kausalität schonmal gar nicht.

Der Zusammenhang ist viel Einfacher: Beide Orte beginnen mit „E“! Schüler aus Orten wie „Erbach“, „Eschwege“ oder „Eberswalde-Finow“ sollten dringend die Schule wechseln. Von allen Jugendlichen in Deutschland besuchen etwa 8% eine Schule in einem Ort mit „E“. Von diesen Schülern sind bereits zwei Auffällig geworden. Man kann also durchaus von einer mehr als acht Mal so starken (bis nicht vorhandenen) Korrelation sprechen. Ich unterstelle hier Medienwirksam einen kausalen Zusammenhang.

  1. Zahlen frei erfunden geschätzt [zurück]

6 Gedanken zu „Die Ursache von Gewalt“

  1. Ich muss echt sagen, ich liebe es echt, deine Blogeinträge zu lesen! Sowohl semantisch als auch sprachlich sehr gut und unterhaltend! Hehe, vielleicht solltest du zu Onlinejournalismus wechseln *ggg*.

  2. kompliment> Ich muss echt sagen, ich liebe es echt,
    kompliment> deine Blogeinträge zu lesen! Sowohl
    kompliment> semantisch als auch sprachlich sehr
    kompliment> gut und unterhaltend! Hehe,

    ich werd ja gleich rot 😉

    whatthefuck?> vielleicht solltest du zu Onlinejournalismus wechseln *ggg*.

    eigentlich fühl ich mich bei MSD ganz gut aufgehoben… Naja – hauptsache Media

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