heise kommentiert Quartalsbericht der Musikindustrie

Dem Kommentar zum Quartalsbericht der Musikindustrie kann ich voll zustimmen – wenn auch die Überschrift etwas unglücklich gewählt ist.

Die Musikverkäufe schrumpfen weiter. Genau wie die Kinobesucherzahlen schonmal besser waren. Wer ist schuld? Laut Industrie die sogenannten Raubkopierer. Heise stellt in dem Bericht ein paar Fakten zusammen, die für jeden verständlich erklären wie es im Moment auf dem Musikmarkt zugeht.

Die Musikindustrie verschläft erst einmal fünf Jahre lang das Internet als Vertriebsweg, bietet einige Zeit dann nur Musik mit DRM1 an. Während die Verkaufszahlen der großen Labels aus verschiedenen Gründen ins Bodenlose fallen wird der schwarze Peter weiterhin nur bei anderen gesucht. Anstelle das Angebot zu überarbeiten oder auf Kundenwünsche einzugehen wird weiterhin Pop-Einheitsbrei produziert.

Meine Meinung: Sollen sie mit ihrem derzeitigen Musikangebot doch schaun wo sie bleiben. Ich habe mir in den USA 3 gebrauchte CDs gekauft. Zusammen nur ein paar Euro – und da ist wirklich noch Musik drauf.

  1. Digital Rights Management. Eine Möglichkeit, dem Benutzer vorzuschreiben, was er mit seinem Lied machen darf und was nicht. Leider führt DRM zu kompatibilitätsproblemen und DRM-„geschützte“ Dateien können unter Umständen völlig wertlos werden. []

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