Wireshark im Produktiveinsatz

In der Uni haben wir Wireshark (damals noch Ethereal) benutzt um die Grundlagen von Netzwerken zu verstehen. Vor kurzem konnte ich aus diesem Wissen wirklich etwas sinnvolles machen.

Im klartext handelte es sich um einen gebrauchten Printserver. Dieser war leider partout nicht zur Mitarbeit zu bewegen. Die Werkseinstellungen waren verkorkst und auch die zugehörige Software war der Meinung, dass kein Printserver in diesem Netzwerk vorhanden sei.

Nachdem zwei PCs mir genau das bescheinigten telefonierte ich mit dem Verkäufer. Dieser beteuerte, dass die Dinger geprüft seien und alle funktioniert hätten. Wireshark brachte die Lösung zu Tage: Der Printserver war nicht auf die 192.168.1.10 (Werkseinsellung) konfiguriert, sondern auf die 192.168.1.1. In unserem Fall die Adresse vom Router des Hauses. Das war auch dafür verantwortlich, dass keines des beiden Geräte ordnungsgemäß reagierte.

Lösung: Printserver direkt ans Notebook, umkonfiguriert, läuft.