Finnland, ich komme! (update)

Ich hatte mein Diplomthema als Paper für die MindTrek Conference eingereicht. Es wurde akzeptiert, und ich werde einen Vortrag über Pock-it halten! Das bedeutet, dass es im Oktober nach Finnland geht. Nach Norwegen (2002 – Studienfahrt) und Schweden (2002 – Studienfahrt und 2007 – Garrit besuchen) besuche ich das fehlende skandinavische L Finnland. Ich bin sehr gespannt!

Los geht’s direkt nach der Autumn School Ende September/anfang Oktober. Am 5. Oktober geht mein Flieger nach Tampere, am 11. bin ich wieder im Land.

Nachtrag: Das Programm der MindTrek ist nun offiziell online. Ich bin am Dienstag, den 7. Oktober zwischen 09:30 und 11:00 Uhr dran!

Twitter, Facebook, RSS und Handy

Ich habe mich heute bei Twitter angemeldet (mein Name: amenthes_de), um aus erster Hand zu erfahren, was es mit dem Hype auf sich hat.

Kurz-Erklärung: Twitter ist so wie bloggen. Nur noch unwichtiger, noch öfter, und von noch mehr Leuten. Nachrichten können bis zu 140 Zeichen lang sein (damit sie bequem in eine SMS passen). Die Vernetzung kommt auch noch hinzu. Dazu kann ich (mangels Twitternder Freunde) jedoch nicht viel sagen.

Ob’s was bringt weiß ich noch nicht. Ich habe jedenfalls meine Facebook-Seite und meinen Blog auf twitter eingerichtet (die nette Zeile „Status“ oben rechts). Ich werde versuchen, jede Belanglosigkeit zu twittern.

Firefox 3

Er ist da! Firefox 3 kann seit gestern abend (europäische Zeit) heruntergeladen werden. Wer dies noch bis heute Abend tut, trägt zum Rekordversuch bei!

Meinen persönlichen Bug habe ich schon gefunden: Es gibt Probleme, wenn man seine DPI-Zahl anders eingestellt hat. Das tritt glücklicherweise bei den wenigsten Leuten auf.

Positives gibt es vieles zu berichten. Mein Favorit ist die Ressourcennutzung: 200 Tabs in Firefox 2 waren 870 MB schwer. Die gleichen Tabs in Firefox 3 sind erstens mit 550 MB wesentlich platzsparender untergebracht und zweitens gibt Firefox 3 Speicher auch wieder frei, wenn er nicht mehr benötigt wird!

Die Geschwindigkeit vom neuen Browser ist ein zusätzliches Plus.

Enterprise D Blueprints in Google Earth

Das könnte das coolste sein, was ich je in Google-Earth gesehen habe!

Enterprise D Blueprints als Overlay

Für die, die Google Earth installiert haben: Einfach im verlinkten Beitrag unter dem großen Bild auf „View in Google Earth“ klicken. Für alle anderen: Das Video zeigt es auch schon ganz gut.

Das ist, was für mich Science Fiction ausmacht. Es ist nicht einfach nur eine Geschichte mit Außerirdischen oder in der Zukunft, sondern es hat zumindest einen Hauch von Wissenschaft und Ingineurskunst.


MIDlet-States für Anfänger

  • english
  • german

Bei der recherche nach den MIDlet-States erstellte ich folgendes Programm. Vielleicht ist es für Andere1 hilfreich. Außerdem fand ich folgende Dinge heraus:

  • Nokia 6300 (Symbian Series 40) kennt keinen pausierten Status für MIDlets
  • SonyEricsson K800i kann MIDlets pausieren (aus dem MIDlet und auch aus dem Telefon)
  • Wenn das K800i das MIDlet in den Hintergrund packt, werden weder pauseApp() noch startApp() aufgerufen – das Midlet läuft also vollständig im Hintergrund.
  • K800i kann nur dann wirklich pausieren, wenn man in der pauseApp() das currentDisplay auf null setzt (display.setCurrent(null);). Ein einfaches Aufrufen von notifyPaused() funktioniert nicht.
  • Suns Wireless Toolkit reagiert auf pauseApp() und notifyPaused() gleichermaßen.

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The day the music died

Zunächst etwas Hintergrund: Um 2004, hob Microsoft eine Plattform aus der Taufe um Apples Alleingang mit dem iTunes-Store anzukratzen. Diese Plattform, genannt PlaysForSure, ermöglicht es einer Reihe von Verkäufern Musik anzubieten. Kunden können diese Musik kaufen.

Damit die Musik gekauft und nicht kostenlos kopiert wird hat man diese Dateien mit einer Verschlüsselung versehen, die illegales kopieren und abspielen verhindern soll. Solche Techniken nennt man DRM (Digital Rights Management). Microsoft hatte mit dem MSN Music-Store ein eigenes kleines Musikgeschäft auf Basis der PlaysForSure-Plattform gestartet.

Nun muss natürlich irgendwie überprüft werden, wer Musik gekauft hat und damit zum abspielen berechtigt ist. Dazu braucht man eine zentrale Stelle, die den Überblick behält. Wenn nun diese zentrale wegbricht gibt es Probleme. Gemeinerweise gibt es die Probleme jedoch nicht sofort. Es gibt die Probleme aber, wenn man zum Beispiel den Computer oder das Abspielgerät wechselt.

Zum Glück sind es ja große Unternehmen, die diese zentralen Stellen betreiben. Die können sicherlich garantieren, dass die Maschinen lange genug laufen, oder?

Ähm… nein: Sony tat es bereits, Microsoft tut es im August. Die zentrale Stelle, die sozusagen ihr OK geben muss, gibt es dann für diesen Musik-Shop nicht mehr.

Zusammenfassend: Wer Musik kauft sollte gut aufpassen, was er/sie für sein/ihr Geld bekommt. Musik, die mit Verschlüsselungstechniken „gesichert“ ist, kann schnell (wie im Beispiel hier innerhalb von vier Jahren) für einen selbst unbrauchbar werden. Und es kann auch bei großen Firmen passieren. Es könnte genausogut sein, dass Apple morgen sagt, sie schalten ihre Server ab. Und dann? Nein, Apple würde das ja niemals tun…

Zum Glück gibt es langsam die ersten brauchbaren Kauf-Angebote. iTunes hat „iTunes Plus“, Amazon bietet auch DRM-freie Musik an. Dann ist da draußen noch das große Angebot an Creative Commons-Musik, die kostenlos erhältlich ist.

Mein persönlicher Lieblingsweg ist immernoch die CD im Handel kaufen (auf den Kopierschutz achten!) auf den Computer übertragen und die CD dann ins Regal stellen.

Via: diveintomark